
Die WdE ist Mitinitiatorin und Partnerin im DFG-Projekt Oral-History.digital. Sie beteiligt sich am Aufbau dieser digitalen Plattform zur sammlungsübergreifenden Recherche- und Erschließungsumgebung für Oral-History-Interviews. Nach dreijähriger Entwicklungsphase wurde das Interviewportal im September 2023 veröffentlicht. In einem Nachfolgeprojekt, das ebenfalls von der DFG gefördert wird, entwickelt die WdE das Portal gemeinsam mit den Projektpartner:innen der FU Berlin, dem Archiv Deutsches Gedächtnis, dem Bayerischen Archiv für Sprachsignale sowie den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Bamberg weiter.
Im WdE-Portalbereich von Oral-History.Digital präsentieren wir ausgewählte Interviews in Gänze sowie Metadaten von Interviews, die im Lesesaal der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg angehört/eingesehen werden können. Der Bereich wird kontinuierlich ausgebaut.
Veranstaltungshinweis
Am 11. und 12. Juni 2026 findet in Berlin die Abschlusstagung des Projekts Oral-History.Digital statt, die durch einen Workshop des Projekts Open.Oral-History ergänzt wird.
Für die Werkstatt der Erinnerung nehmen Linde Apel und Andrea Althaus an der Veranstaltung teil. Linde Apel ist darüber hinaus am Tagungsprogramm beteiligt: Im Panel zur Nachnutzung und Analyse von Oral-History-Interviews wirkt sie als Gesprächspartnerin im Rahmen des Beitrags „Wissenschaftliche Analyse: Mimik und Körpersprache in Interviews mit NS-Verfolgten“ mit. Dieser Beitrag erfolgt im Dialog mit Stefan Pfänder (Universität Freiburg) aus dem Bereich der Gesprächslinguistik und fokussiert auf die analytischen Potenziale nonverbaler Kommunikation in Zeitzeugeninterviews.
Der Tagungsbericht zu Eröffnung und Workshop von "Oral-History.Digital" in Berlin (25. bis 26. September 2023) kann hier gelesen werden. Er wurde von Jon Kornell und Andrea Althaus verfasst.