Foto von einer Veranstaltung des Netzwerkes Oral History

Netzwerk Oral History

Das Netzwerk Oral History wurde 2014 ins Leben gerufen und vernetzt Akademikerinnen und Praktiker aus dem deutschen Sprachraum, die sich an Forschungseinrichtungen, in Museen, in Archiven oder im digitalen Raum mit audio(visuellen) Quellen und mündlich erfragter Geschichte beschäftigen. Das Interesse an dieser Initiative ist groß und das Netzwerk wächst beständig. Die jährlich stattfindenden Netzwerktreffen haben sich von kleinen, informellen Zusammenkünften zu großen Fachtagungen entwickelt. Trotz der großen Zahl an Teilnehmenden wird weiterhin viel Wert auf den persönlichen Austausch gelegt. Das Netzwerk wird von Linde Apel (FZH) und Stefan Müller (Friedrich-Ebert-Stiftung) koordiniert, die den Zusammenschluss mit einigen Kolleg:innen initiiert haben.  

Netzwerktreffen 2026


Am 26. und 27. März ist das Institut für Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Gastgeber des Netzwerktreffens Oral History 2026. Es bringt Forschende und Interessierte zusammen, um aktuelle Ansätze, Methoden und Themen der Oral History zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen Fragen von Arbeit und Identität, der Politisierung eigener Lebenserfahrungen sowie forschungsethische und methodische Herausforderungen im Umgang mit mündlichen Quellen. Moderierte Panels, Hinhören-Sessions und kollegiale Beratungen bieten Raum für vertiefte Diskussionen zu Biografien, Erinnerungskulturen und transgenerationalen Perspektiven. Eine Projektmesse ermöglicht zudem Einblicke in laufende Forschungs- und Vermittlungsprojekte aus unterschiedlichen institutionellen und thematischen Kontexten. Das Treffen versteht sich als Forum für Austausch, Vernetzung und kritische Reflexion oralhistorischer Praxis.

Das Netzwerktreffen ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.

Anmeldungen sind bis 9. März 2026 an public.history@fes.de möglich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Hier geht es zum ausführlichen Programm.

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