Das Buch untersucht die Geschichte der modernen Massenmedien Rundfunk und Presse für die Zeit Ende der 1920er bis Anfang der 1960er Jahre am Beispiel Hamburg.
Es belegt die herausragende Bedeutung, die Metropolen für die Entwicklung der Medienlandschaft haben. Zugleich lässt sich hier zeigen, wie Massenmedien die urbane Gesellschaft prägen. Es entsteht ein Porträt der Hansestadt als Raum moderner großstädtischer Öffentlichkeit. Die kompetente und aktuelle Studie fragt nach der Bedeutung und Nutzung von Medien im Alltagsleben der Großstadtbewohner und untersucht Öffentlichkeit als ein komplexes System von medialen Angeboten. Da Hamburg nach 1945 zum Zentrum der Medienindustrie wurde, wird damit der wichtigste Abschnitt neuerer Mediengeschichte beleuchtet. Für die Jahre der NS-Herrschaft untersucht das Buch die Frage nach der Wirksamkeit der Massenmedien als Propagandainstrument und zeigt, dass die Nationalsozialisten keineswegs als Meister der Propaganda gelten können.