Buchpräsentation

Viel Lärm um nichts. Eine Wahrnehmungsgeschichte des Nichtstuns in der Bundesrepublik

Buchpräsentation

Viel Lärm um nichts. Eine Wahrnehmungsgeschichte des Nichtstuns in der Bundesrepublik

4. Juli 2024, 18.30 Uhr, Lesesaal. Buchvorstellung mit Yvonne Robel und Thorsten Jantschek

Im Sprechen über das Nichtstun verständigen sich Menschen nicht nur über ihr Verhältnis zu Arbeit und Zeit. Vielmehr werden dabei Ideen vom menschlichen Zusammenleben, Einstellungen zu Wohlstand und Konsum sowie Moderne- und Zukunftsvorstellungen ausgelotet. Hinter
Slogans wie „Recht auf Faulheit“ oder Auseinandersetzungen über Gammler, Punks und glückliche Arbeitslose verbergen sich stets auch Dynamiken sozialen Ausschlusses und politischer Selbstverständigung.

Die Historikerin Yvonne Robel (FZH) stellt ihr Buch über die Wahrnehmungsgeschichte des Nichtstuns in der Bundesrepublik vor. Im Gespräch mit Thorsten Jantschek (Deutschlandfunk) diskutiert sie, wie sich Einstellungen zum Nichtstun seit den 1950er Jahren verändert haben. Welche Sehnsüchte und Ängste waren dabei prägend? Wann wurde Nichtstun zum individuellen Lebensstil erhoben oder als Gesundheitsvorsorge verstanden? Und welche Rolle spielt es in der neoliberalen Leistungsgesellschaft?

Die Veranstaltung findet hybrid statt; der Link: https://zoom.us/j/99812975900?pwd=bmogWGUzG56mTG2aG4FKHcQqIJEZO3.1

Das „Buch Viel Lärm um Nichts. Eine Wahrnehmungsgeschichte des Nichtstuns in der Bundesrepublik“ erscheint als 63. Band in der Reihe „Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte“ im Wallstein Verlag.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

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