Finanzkontrolle in Hamburg in der NS-Zeit

Bearbeitung: Dr. Alina Just
just@zeitgeschichte-hamburg.de

Forschungslinie: Der Nationalsozialismus und seine „zweite Geschichte“

Während die NS-Geschichte der Reichsbehörde schon seit den 1990er Jahren wissenschaftlich erforscht wird, ist über die Geschichte der Hamburger Behörde für Rechnungsprüfung im Nationalsozialismus nur sehr wenig bekannt. Allenfalls gerieten handelnde Akteure vereinzelt in den Blick der Forschung, eigenständige Untersuchungen zur Institution Rechnungshof Hamburg liegen nicht vor. Dabei ermöglicht ein Fokus auf die dortigen Vorgänge vor 1945 neue übergreifende Erkenntnisse über grundlegende Funktionsweisen und Handlungsspielräume in der nationalsozialistischen Diktatur in Hamburg. Hier setzt das Forschungsprojekt an und fragt nach Mechanismen der staatlich gesteuerten „Arisierung“, den Schritten zur personellen und strukturellen „Gleichschaltung“ im öffentlichen Dienst sowie den verschiedenen Formen behördlicher Entscheidungsfindung bis hin zu Momenten der Vorteilsnahme und Korruption. Das Projekt erfolgt im Auftrag des Rechnungshofs Hamburg und läuft von November 2025 bis Juni 2026. Ziel ist die Erstellung eines Gutachtens, um das bisher ungenügend beleuchtete, aber integrale Kapitel Hamburger Institutionengeschichte im Nationalsozialismus aufzuarbeiten.

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