Sommerschule

Call for participation
Sommerschule “Geschichte/n hören. Oral History und Migration”
Hamburg, 16. bis 19. September 2020
Bewerbungsschluss: 1. Juni 2020

Die Werkstatt der Erinnerung, das Oral History-Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, veranstaltet die Sommerschule “Geschichte/n hören. Oral History und Migration” vom 16. bis 19. September 2020. Im Zentrum der Veranstaltung steht die auditive Dimension mündlicher Erzählungen. Am Beispiel von Interviews über Migrationserfahrungen werden die biografischen, narrativen und historischen Entstehungszusammenhänge dieser Quellen reflektiert und diskutiert.

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Vortragsreihe

Erinnern, Erzählen, Geschichte schreiben. Oral History im 21. Jahrhundert.

Die Werkstatt der Erinnerung, das Oral History-Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, begeht in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Seit 1990 werden dort Interviews mit Frauen und Männern aus dem norddeutschen Raum gesammelt, archiviert und für die wissenschaftliche Nutzung zur Verfügung gestellt. Dazu gehören lebensgeschichtliche Interviews mit NS-Verfolgten, die zu den wertvollsten mündlichen Quellen der Sammlung gehören und intensiv nachgefragt werden.

In den letzten 30 Jahren hat sich der Umgang mit Interviews in der Geschichtswissenschaft verändert. Sie gelten heute als bedeutende Quellen für eine Erfahrungsgeschichte, die sich dafür interessiert, wie Menschen sich ihre Geschichte erklären. Mit der Vortragsreihe möchten wir diesen Wandel der Oral History diskutieren und ältere und jüngere Interviewsammlungen vorstellen, die sich mit der DDR-Geschichte, der Alltagsgeschichte und den Erinnerungen von Tätern und Profiteuren des Nationalsozialismus beschäftigen. 

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