Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte

Band 51

 
Ulrich Prehn
 
Max Hildebert Boehm.
Radikales Ordnungsdenken vom Ersten Weltkrieg bis in die Bundesrepublik
 

Erscheinungsjahr: 2013
576 S., 13 Abb., geb.,
€ 42,00 (D) | ca. € 43,20 (A) | ca. SFr 54,60
ISBN: 978-3-8353-1304-0 (2013)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Deutsche Debatten um »Volk« und »Staat«, Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert.

Im Zentrum der biographischen Untersuchung über den »Volkstumsforscher« Max Hildebert Boehm steht die Analyse von Kontinuitäten und Wandlungen im deutschen rechtsintellektuellen Milieu im 20. Jahrhundert. Der Fokus liegt auf dem Wissenschaftsverständnis und dem politischen Beitrag Boehms als Begründer einer »rechten« Volkstheorie. Ebenso geht es um den Einfluss des ethno-politischen Experten vom späten Deutschen Kaiserreich bis in die Bundesrepublik. Ulrich Prehn verfolgt im Rahmen der Studie nicht nur ideengeschichtliche Fragestellungen, etwa nach der Transformation der Ideen von »Volk«, »Staat« und »Nation« oder des rechtsintellektuellen Europa-Diskurses. Er beleuchtet auch die Handlungsfelder und Netzwerke des Protagonisten. Zwischen Außenseiterpositionen und partieller Nähe zu gesellschaftlichen Funktionseliten changierend, verkörperte der »bekennende Ideologe« Boehm einen Intellektuellentypus, den die bisher gängigen Zuschreibungen wie »Ostforscher«, »konservativer Revolutionär« oder »Wegbereiter« des Nationalsozialismus nicht hinreichend abzubilden vermögen.

.Rezensionen.

Historische Zeitschrift (301/1): Rezension
The English Historical Review (April 2015): Rezension
Einsicht 13 (Frühjahr 2015): Rezension
publikative.org: Rezension von Samuel Salzborn
ZfG (12/2014): Rezension
FAZ (31.3.2014): Nie um ein Stichwort verlegen
literaturkritik.de  (2.3.2014): Rezension
Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte 23 (2014): Rezension
Jürgen Reulecke: Rezension
PVS (4/2014): Rezension
 
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