Hamburg im Visier der DDR

Bearbeitung: Dorothee Wierling
 
Forschungsfeld: Hamburg seit den 1950er Jahren
 
Das von der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderte Projekt ist die erste Untersuchung, in deren Mittelpunkt die DDR-Westpolitik in Bezug auf eine bundesrepublikanische Stadt exemplarisch untersucht wird. Im Untersuchungszeitraum – vom Jahr des Mauerbaus bis zum Jahr des Mauerfalls – werden die Aktivitäten von SED, Blockparteien, Massenorganisationen und Staatssicherheit der DDR im Hinblick auf hamburgische Politik, Kultur und Wirtschaft untersucht. In der geplanten Monographie wird gezeigt, welche Interessen und Strategien das Verhältnis der offiziellen DDR zur Hansestadt Hamburg bestimmten und wie Hamburger Akteure sich gegenüber dieser Politik verhielten.
Die Laufzeit des Projekts war vom 1. Januar 2017 – 31. Dezember 2018. Allerdings verzögert sich die Niederschrift wegen der aufwendigen Schwärzung (Schutz persönlicher Daten) der ca. 8000 Kopien aus der BStU, die noch nicht abgeschlossen ist.
 
 

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