Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Dr. Marcel Bois
 
 
Kurzvita
 
Seit Dezember 2019 Forschungsprojekt im Auftrag des GEW-Hauptvorstands
 
2018 - 2019 Forschungsprojekt im Auftrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hamburg
 
2016-2018 Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung
 
Seit 2015 Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum
 
2014 Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin
 
2004 – 2013 redaktioneller Mitarbeiter der „Financial Times Deutschland“
 
2001 – 2004 Studium der Fächer Geschichte, Soziologie und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg, Abschluss: Magister Artium
 
1998 – 2001 Studium der Fächer Geschichte, Soziologie und Kunst- & Medienwissenschaft an der Universität Konstanz
 
 
Arbeitsschwerpunkte
 
Historische Kommunismusforschung, Geschichte der Arbeiterbewegung und anderer sozialer Bewegungen, Exil und Widerstand, Biografien
 
Aktuelle Forschungsprojekte
 
Unvereinbarkeitsbeschlüsse in der GEW
 
 
Ausgewählte Publikationen
 
Monografien
 
Volksschullehrer zwischen Anpassung und Opposition. Die „Gleichschaltung“ der Gesellschaft der Freunde des vaterländischen Schul- und Erziehungswesens in Hamburg (1933–1937), Weinheim 2020.
 
 
Herausgeberschaften
 
Margarete Schütte-Lihotzky. Architektur. Politik. Geschlecht. Neue Perspektiven auf Leben und Werk, Basel 2019 (hg. zusammen mit Bernadette Reinhold).
 
Strömungen. Politische Bilder, Texte und Bewegungen. Neuntes DoktarandInnenseminar der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS Manuskripte, Bd. 69), Berlin 2007 (hg. zusammen mit Kora Baumbach, Kerstin Ebert und Viola Prüschenk).
 
Aufsätze
 
Proteste, Streiks und Revolutionen am Ende des Ersten Weltkriegs. Eine globale Perspektive (1916–1921), in: Axel Weipert u. a. (Hg.): Eine Zweite Revolution? Das Frühjahr 1919 in Deutschland und Europa, Berlin 2020, S. 21–51.

Soziale Beziehungen und kommunistische Netzwerke. Annäherungen an Hans Wetzler (1905–1983), in: Marcel Bois und Bernadette Reinhold (Hg.): Margarete Schütte-Lihotzky. Architektur. Politik. Geschlecht. Neue Perspektiven auf Leben und Werk, Basel 2019, S. 224–236.

Moskau und Weimar. Zum Einfluss der Kommunistischen Internationale auf die Gesellschaft der ersten deutschen Republik (1919–1933), in: Il Pensiero Politico. Rivista di Storia delle Idee Politiche e Sociali, 52. Jg., 2019, H. 2, S. 290–313.

„Die Kunst! – das ist eine Sache!, wenn sie da ist“. Zur Geschichte des Arbeitsrates für Kunst in der frühen Weimarer Republik, in: Bauhaus Imaginista, Januar 2019, online unter: http://www.bauhaus-imaginista.org/articles/3207/the-art-that-s-one-thing-when-it-s-there/de

Zwischen Burgfrieden, Repression und Massenstreik. Zum Einfluss der Spartakusgruppe auf die Friedensbewegung während des Ersten Weltkrieges, in: Andreas Braune, Mario Hesselbarth und Stefan Müller (Hg.): Die USPD zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus 1917–1922. Neue Wege zu Frieden, Demokratie und Sozialismus? Stuttgart 2018, S. 91–106.

„Das andere Deutschland verkörperte Pfemfert.“ Die Zeitschrift Die Aktion und der Erste Weltkrieg, in: Frank Jacob und Riccardo Altieri (Hg.): Krieg und Frieden im Spiegel des Sozialismus 1914–1918, Berlin 2018, S. 190–202.
 
„Bis zum Tod einer falschen Ideologie gefolgt“. Margarete Schütte-Lihotzky als kommunistische Intellektuelle, in: Zeitgeschichte in Hamburg 2017, hg. von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburg 2018, S. 66–88.

Hermann Weber und die Stalinisierung des deutschen Kommunismus. Eine Rezeptionsgeschichte, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2018, S. 143–162.

Kunst und Architektur für eine neue Gesellschaft. Russische Avantgarde, Arbeitsrat für Kunst und Wiener Siedlerbewegung in der Zwischenkriegszeit, in: Arbeit. Bewegung. Geschichte. Zeitschrift für Historische Studien, 16. Jg., 2017, H. 3, S. 12–34.

Opposing Hitler and Stalin: Left Wing Communists after Expulsion from the KPD, in: Ralf Hoffrogge und Norman LaPorte (Hg.): Weimar Communism as Mass Movement. 1918–1933, London 2017, S. 150–169.
 
Zurück ins Bewusstsein. Ein kurzer Ausblick auf hundert Jahre Revolution und Kriegsende, in: Axel Weipert u.a. (Hg.): „Maschine zur Brutalisierung der Welt“? Der Erste Weltkrieg – Deutungen und Haltungen. 1914 bis heute, Münster 2017, S. 76–94.
 
Jenseits des Expressionismus. Die Aktion als Zeitschrift kommunistischer Dissidenz während der Weimarer Republik, in: Expressionismus 5 (2017), S. 25–38.
 
A Transnational Friendship in the Age of Extremes: Leon Trotsky and the Pfemferts, in: Twentieth Century Communism. A Journal of International History 10, 2016, S. 9-29.

Thälmanns Gegenspieler: Hugo Urbahns in der frühen Hamburger KPD, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2016, S. 217-233.

 
Linkskommunismus, in: Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, Bd. 8/II, hg. von Wolfgang Fritz Haug u.a., Hamburg 2015, Sp. 1180-1193.
 
Die Tradition bewahrt. Kommunistische Opposition in Schlesien vor 1933, in: Cornelia Domaschke u.a. (Hg.): Widerstand und Heimatverlust. Deutsche Antifaschisten in Schlesien, Berlin 2012, S. 107-123.
 
Ein kleiner Boom. Entwicklungen und Tendenzen der KPD-Forschung seit 1989/90, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2010, S. 309-322 (zusammen mit Florian Wilde).
 
Clara Zetkin und die Stalinisierung von KPD und Komintern, in: Ulla Plener (Hg.): Clara Zetkin in ihrer Zeit. Neue Fakten, Erkenntnisse, Wertungen, Berlin 2008, S. 149-156.
 
Vergessene Kommunisten. Die „Weddinger Opposition“ der KPD, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2008, S. 58-67.
 
„Modell für den künftigen Umgang mit innerparteilicher Diskussion“? Der Heidelberger Parteitag der KPD 1919, in: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 6. Jg., 2007, H. 2, S. 33-46 (zusammen mit Florian Wilde).
 
 
Ausgewählte Vorträge
 
Franz Pfemfert: Expressionist, Revolutionär, Netzwerker, Beitrag zur Reihe „Kunst, Spektakel & Revolution“, ACC Galerie, Weimar, 09.07.2020.

Nach Rosa Luxemburg: Die junge KPD und ihr Heidelberger Parteitag, Vortrag bei der Tagung „Der Heidelberger Parteitag der KPD und die Entwicklung der kommunistischen Bewegung“, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, Heidelberg, 20.10.2019.

Soziale Architektur und sozialistische Politik. Margarete Schütte-Lihotzky als Akteurin des Neuen Frankfurt (1926–1930), Vortrag bei der Konferenz „Die Politik in der Kultur und den Medien der Weimarer Republik“, Forschungsstelle Weimarer Republik an der FSU Jena, Weimarer Republik e.V., Jena, 28.-30.8.2019.

„Blutmai“ 1929. Die endgültige Spaltung der Arbeiterbewegung als Anfang vom Ende der Demokratie, Diskussionsveranstaltung (mit Siegfried Heimann), August-Bebel-Institut, Berlin, 09.05.2019.

Revolutionen und Konterrevolutionen am Ende des Ersten Weltkriegs in globaler Perspektive, Vortrag bei der Konferenz „Die zweite Revolution? Das Frühjahr 1919 in Deutschland und Europa", Helle Panke e. V. und Bezirksmuseum Lichtenberg, Berlin, 09.03.2019.

„Ich war, ich bin, ich werde sein“. Teilnahme am KünstlerInnengespräch zum Gedenken an die Ermordung Rosa Luxemburgs, Theater Magdeburg, 15.01.2019.

Die Revolution 1918/19: Gespaltene Erinnerung, Beitrag zur Konferenz „Gewerkschaften in revolutionären Zeiten – Europa 1917 bis 1923“, Hans-Böckler-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung und Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets, Berlin 11./12.10.2018.

Der unbekannte Mann an Schütte-Lihotzkys Seite: Hans Wetzler, Beitrag zur Tagung „Architektur. Politik. Geschlecht. Neue Perspektiven auf Leben und Werk Margarete Schütte-Lihotzkys“, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und Universität für Angewandte Kunst, Wien, 9./10.10.2018.
 
Margarete Schütte-Lihotzky: Von der Akteurin des Roten Wien zur Kritikerin des Austromarxismus, Vortrag im Rahmen der Reihe „Vienna Rossa Check“, Architekturzentrum und Institut für Kunst und Architektur an der Akademie der bildenden Künste, Wien, 17.04.2018.

„Wir müssen die Gegenwart vergessen. Wir müssen alles aufs Neue gestalten“. Die Revolution von 1917 und die Zukunftsträume der russischen Avantgarde, Vortrag (mit Valerija Kuzema), FSI Geschichte der Freien Universität Berlin, Förderverein für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Berlin, 25.01.2018.

Die Kunst der Revolution. Russische Avantgarde im jungen Sowjetstaat, Vortrag im Rahmen der Tagung „Perspektiven auf den Roten Oktober. Einhundert Jahre Russische Revolution 1917“, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin, 03.-05.11.2017.

Vergessen, verdrängt und wiederentdeckt. Zur Rezeption des Linkskommunismus der Zwischenkriegszeit in der Bundesrepublik, Beitrag zur Konferenz „Linke Zwischengruppen. Vor, mit und jenseits der Neuen Linken in beiden deutschen Staaten“, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Hamburg, 12./13.10.2017.
 
„Krieg dem Kriege“. Spartakusgruppe und Friedensbewegung 1916-1918, Beitrag zu „100 Jahre Gründung der USPD. Wissenschaftliches Kolloquium zur Spaltung der deutschen Arbeiterbewegung“, Weimarer Republik e.V., Forschungsstelle Weimarer Republik an der FSU Jena u.a., Gotha, 06.04.2017.
 
„Auf Jahre hinaus war ich ‚persona non grata‘.“ Margarete Schütte-Lihotzky im Wien der Nachkriegszeit, Beitrag zum Symposium „Die Migration politischer Ideen. Österreichische jüdische linke Intellektuelle zwischen Exil und Rückkehr (1933-1955)“, Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung, Wien, 14./15.11.2016.
 
"Das andere Deutschland verkörpert Pfemfert". Die Zeitschrift "Die Aktion" und der Erste Weltkrieg, Beitrag zur Konferenz "Krieg und Frieden im Spiegel des Sozialismus", Kurt-Eisner-Verein, Würzburg, 16.-17.07.2016.
 
Ein vergessener Parteikonflikt: Der Kampf gegen die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik, Abendvortrag in der Reihe "Konflikte" des Historischen Vereins der Pfalz, Ludwigshafen, 12.05.2016.
 
Kommunisten gegen Hitler und Stalin. Die linke Opposition der KPD in der Weimarer Republik, Vortrag in der Vorlesungsreihe „Junge Hamburger Geschichtswissenschaft“, Universität Hamburg, 18.01.2016.
 
Vergessen, erinnert, verkannt: Die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky, Vortrag bei der Jubiläumstagung „Vergessen, Erinnern, Feiern“ des Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung e.V., Berlin, 27./28.11.2015.
 
Auszeichnungen und Stipendien
 
2016 - 2018 Forschungsstipendium der Gerda-Henkel-Stiftung
 
2016 Reisestipendium der Herbert-und-Elsbeth-Weichmann-Stiftung (für Forschungsaufenthalt in Wien)
 
2015 Wissenschaftspreis der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen für „Kommunisten gegen Hitler und Stalin“
 
2005 - 2008 Promotionsstipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung
 
 

Zurück